Suche
"Pink as a Panther“ hieß die eigene Band von Christian Weidenholzer in den frühen 2000er-Jahren. Top motiviert wurde damals auch gleich ein alter Postbus gekauft und in Eigenregie als Bandbus zusammengebastelt. Das war der Beginn eines spannenden und erfolgreichen Weges, der anders kam als ursprünglich gedacht. Wer im Musikbusiness als angehender Rockstar sein Geld verdienen möchte, braucht im Normalfall einen langen Atem, gute Musik, Glück und vor allem starke Nerven oder andere gute Ideen. Unverhofft kommt oft Für den leidenschaftlichen Bastler Christian war anfangs auch nicht klar, wohin die Reise gehen wird. Seine Kreativität und der eigene umgebaute Tourbus wurden nach und nach allerdings zu einer dauerhaften Einkommensquelle. Der erste selbst ausgebaute Bus wurde dabei immer öfters von anderen Bands angefragt und gebucht. Diese Entwicklung war unerwartet, aber dennoch gern gesehen. Er machte in diesem Kontext noch den Busführerschein und anstatt auf der Bühne stand Christian plötzlich unsichtbar dahinter und sorgte Schritt für Schritt dafür, die Logistik der Superstars im Hintergrund am Laufen zu halten. Stetige Weiterentwicklung 2008 kaufte Christian den ersten Stockbus. Das Innenleben wurde vollständig neu gebaut und an die entsprechenden Anforderungen eines Tourbusses adaptiert. Bis zu 16 Schlafplätze im oberen Stock, eine Lounge vorne, eine hinten, ein Barbereich und natürlich die dazugehörigen Fahrer werden von "Zeppelin Nightliners" angeboten. Mittlerweile ist die Flotte auf sechs Busse angewachsen und ein weiterer ist gerade noch in Vorbereitung. In einem normalen Jahr sind die Sommermonate völlig ausgebucht und alle Busse mit international bekannten Künstlern auf Tour, die Diskretion und angenehmen Luxus auf ihrer Tour zu schätzen wissen. Als „Green Events“ zertifizierter Anbieter werden bei „Zeppelin Nightliners“ auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz groß geschrieben. Höchste Abgasnormen, Gläser statt Plastik sowie eine elektrisch betriebene Klimaanlage sorgen für den kleinstmöglichen ökologischen Fußabdruck. Kreativität & Teamwork Die Stimmung im Team ist familiär. Das Unternehmen wird getragen von gemeinsamer Kreativität, guter Laune, coolen Persönlichkeiten und dem Geist des Anpackens. Hierbei agieren die Mitarbeiter als Einheit und doch kann sich jeder Einzelne auch selbst verwirklichen. Das Innenleben der Busse wird vollständig vom Team geplant und dann auch detailgetreu umgesetzt. „Dabei fällt dem Webshop von Schachermayer eine zentrale Bedeutung zu. Der Laptop steht am gemeinsamen Küchentisch und der Webshop ist dabei immer geöffnet. So kann jeder bei Bedarf sofort seine Bestellung eingeben und bekommt die Lieferung am nächsten Tag“, erzählt Christian Weidenholzer begeistert von den täglichen Abläufen. Eventwide Neben den Bussen betreibt Christian auch noch die Möbelvermietung „Eventwide“ auf Franchise Basis. Die beiden Standbeine ergänzen sich in normalen Zeiten sehr gut und liefern Infrastruktur und angenehmes Ambiente auf vielen Ebenen. Nachdem beide Unternehmen im Veranstaltungsbereich angesiedelt sind, trifft das Team die aktuelle Corona-Krise doppelt hart. Mit einem erheblichen Überbrückungskredit hat sich der Firmenchef dazu entschlossen, alles zu versuchen, um seine Mitarbeiter zu halten – denn wahre menschliche Größe zeigt sich speziell in Krisenzeiten! MEHR INFOS: Zeppelin Nightliners GmbH (Autor: Andreas Prammer, 21.12.2020 )
Die Tischlerwerkstatt in Eisenerz ist hell und freundlich, Sägespäne zeugen von kürzlich getaner Arbeit, gefertigte Holzbänke stehen zur Abholung bereit. Mittendrin ein Maschinenpark, der jedes Tischlerherz höher schlagen lässt, sagt Florian Windbichler, selbst Absolvent der Tischlerlehre im NAZ, und jetzt Trainer in der Sparte Langlauf: „Wir haben alles: Format- und Furnierkreissäge, Breitband-, Langband- und Kantenschleifmaschine, Dicken- und Abrichthobelmaschine, Langloch- und Beschlägebohrmaschine, Tischfräse, Furnierpresse und Bandsäge.“ Die Lehrlinge arbeiten nicht nur an den Maschinen, auch die Wartung steht auf dem Lehrplan. Aktuell gibt es 14 Tischlerlehrlinge im NAZ in Eisenerz. Eine davon ist die Skispringerin Lisa Eder. Die junge Salzburgerin hat in diesem Jahr bei der Junioren-WM zwei Mal Gold im Team- und Mixed-Team-Bewerb geholt, war im Weltcup 2020 im Einzel bereits zwei Mal unter den Top 10. Eder: „Holz interessiert mich einfach, man kann sehr kreativ sein. Meine Stärken liegen sicher an den Maschinen und am Handwerklichen, aber das Gestalterische gehört natürlich auch dazu.“ Vollgepackt Lisa und ihre Kollegen starten ihren Lehrtag um 7:45 Uhr, Schulbetrieb ist im Winter bis 12:30 Uhr. Nach dem Mittagessen geht´s direkt zum Kraft-, Schnell-, Sprungkraft- sowie Ausdauertraining. Dazu kommt natürlich die Praxis auf den Schanzen der Erzberg Arena. Nach dem Training und dem Abendessen ist um 22:00 Uhr Nachtruhe. Das Ganze fünf Tage die Woche, am Wochenende sind die Sportler meist im Weltcup unterwegs. Selbstständig Im NAZ muss man sich nicht entscheiden. Sport ODER Lehre. Hier ist eine Kombination möglich. Der Sport liegt im Fokus, denn „wenn unsere Sportler nicht mit dem Ziel kommen würden ´Ich will sportliche Erfolge feiern´, dann wären sie nicht hier“, sagt Florian Windbichler. Ebenso ist es aber bedeutsam, ein zweites Standbein neben dem Sport zu haben. Denn jeder weiß, dass es nicht alle in die Weltspitze schaffen können. Deshalb ist es wichtig, die Lehre nicht links liegen zu lassen. Windbichler: „Man sieht, dass unsere Sportler sich auch sehr auf ihren Beruf konzentrieren, denn die meisten besuchen am Abend zusätzlich die Maturakurse.“ Der Lehrplan verlangt den zukünftigen Tischlern und Spitzensportlern einiges ab. Trainer Florian Windbichler: „Im ersten Lehrjahr steht das Kennenlernen der Handwerkzeuge im Vordergrund. Es werden verschiedenste Holzverbindungen geübt und abschließend ein Übungsstück gefertigt. Nebenbei wird immer bei Aufträgen der älteren Lehrlinge geholfen. Im zweiten Jahr werden bereits die ersten kleineren Aufträge erledigt, im dritten wird sehr viel Wert auf das selbstständige Arbeiten gelegt. Es werden größere Aufträge ausgeführt und man wird so perfekt auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet.“ Die Lehrlinge arbeiten mit Ausbildungsleiter Dietmar Doppelreiter regelmäßig an ihren Aufträgen: So ist etwa die Erzbergbank mit individueller Prägung, zu 100 Prozent im NAZ gefertigt, einer der Verkaufsschlager in der Region. Dazu kommen Möbelstücke, aber auch Innen- und Haustüren aus dem Bereich der Bautischlerei. Schachermayer unterstützt das NAZ aus Überzeugung, sagt Geschäftsführer Gerd Schachermayer: „Das NAZ geht in der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte im handwerklichen Bereich einen ganz eigenen Weg, der mich persönlich sehr beeindruckt. Gerade im Hinblick auf die immer schwieriger werdende Situation des Fachkräftemangels sehen wir eine längerfristige Unterstützung als gute Gelegenheit, hier unseren Beitrag zu leisten.“ Praxisnah Lisa Eder feilt aktuell an ihrer sportlichen Karriere: „Meine Ziele für dieses Jahr sind, dass ich mich weiterhin im Weltcup steigere und konstant bin. Ich will die Trainingssprünge auch im Wettkampf zeigen.“ In ihrer Ausbildung zur Tischlerin ist sie bereits im dritten Lehrjahr und damit bestens auf die Berufswelt vorbereitet, bestätigt Florian Windbichler: „Die Tischlerausbildung im NAZ kann man mit einer normalen Tischlerlehre in einem „normalen“ Ausbildungsbetrieb vergleichen. Jedes Jahr in der Berufsschule merkt man, dass wir Eisenerzer eindeutig zu den Besten in der Klasse gehören, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch.“ Mehr Informationen: www.naz-eisenerz.at (Autor: Sabine Blattner, 25.01.2021 )
Im Freilichtmuseum Mitterkirchen wurde die Zeit der Kelten in experimentellen Archäologieprojekten nachgebaut. Besucher bekommen einen Eindruck davon, wie unsere Vorfahren ihre Häuser konstruierten und mit einfachen Mitteln umsetzten. So mancher der alten Zimmerer-Zunft arbeitet oft aus puristischen Gründen noch heute ohne künstliche oder zusätzliche Hilfsmittel. Alle Holzverbindungen sind dabei entweder mit Zapfen oder ähnlichen Verbindungstechniken fixiert. Diese sogenannten zimmermannsmäßigen Verbindungen werden heutzutage zusätzlich auch mit Schrauben, Bolzen oder Nägeln gesichert. Diese Hilfsmittel waren damals allerdings nicht verfügbar. Eindrucksvoll wurde die neue Herrinnenhalle im Freilichtmuseum Mitterkirchen im traditionellen Stil verwirklicht und kann dort von allen Interessierten bewundert werden. Holzverbindungen heute Zeit ist Geld – diese Wahrheit hat sich auch im Bereich Zimmerei durchgesetzt. Denn die sogenannten ingenieursmäßigen mechanischen Verbindungen mit Ankern, Dübeln, Balkenschuhen und Verbindern haben vor allem den einen großen Vorteil der Zeitersparnis. So sind die modernen Hilfsmittel eine effektive Methode, den Produktionsprozess deutlich schneller zu machen und sich somit natürlich auch einen wirtschaftlichen Wettbewerbsvorteil zu sichern. WEBKATALOG : Mehr Informationen zu Holzverbindern im Webkatalog MEHR INFOS: Keltendorf Mitterkirchen | Imagefilm über das Keltendorf abrufen (dropbox) (Autor: Andreas Prammer, 21.01.2021 )
Wenn man wie Alexander Tollerian bereits als kleines Kind die Zeit lieber auf dem Modellflugzeugplatz, bei Motorsportveranstaltungen oder in der Werkstatt verbrachte als beim Fußballspielen, dann ist der Weg schon ein wenig vorgezeichnet. Der Salzburger ist ein Abenteurer, reist als Motorsport- und Segelflugzeugpilot seit über 25 Jahren quer durch Europa und Afrika. Schlafplätze hatte er dabei viele: ob anfangs in der Wildnis, mit Schlafsack auf dem Berg am Paragleiter-Startplatz oder unter dem Sternenhimmel unter der Flugzeugtragfläche. Gemütlicher wurde es erst mit den Expeditionen zu wilden Tieren und einem Dachzelt des Offroad-PKW. Schließlich als Familienvater setzte Alexander Tollerian seine Idee der Wohnabsetzkabine in die Realität um. Fahrbares Raumwunder Geräumig sollte sie sein, flexibel in der Handhabung und kompatibel mit gängigen Pickups. Gleichzeitig sollte man als Camper allerdings auf nichts verzichten müssen. Ganze 15 Jahre tüftelte der gelernte Leichtflugzeugbauer und Projektmanager, der für namhafte Firmen wie Carbo Tech, Diamond Aircraft oder Gramiller arbeitete, an seiner Sunny Slide Out Kabine. Das Besondere daran erklärt Alexander Tollerian zurecht mit Stolz: „So etwas gibt es noch nicht am europäischen Campermarkt. Wir schaffen 20 Prozent mehr Raum in der Wohnkabine. Das heißt: vier gemütliche Schlaf-, vier komfortable Sitzplätze, eine Küche mit Abwasch- und Kochgelegenheit und großer Arbeitsfläche, ein ausgiebiger Stauraum, Heizung, Toilette und Dusche.“ Das Tolle daran: Am Urlaubsort wird die Wohnkabine einfach vom Pickup abgesetzt und kann barrierefrei ohne Höhenunterschied beim Rein- und Rausgehen genutzt werden. In urlaubsfreien Zeiten findet die Wohnkabine in einer Garage oder einem Carport leicht Platz, während der Pickup im Alltag weiter genutzt wird. Weniger Platz, weniger Aufwand im Vergleich zu einem Wohnwagen oder Wohnmobil. Mehr Abenteuer Platz ist beim Campen ein kostbares Gut. Umso beeindruckender ist der Raum, der in der Sunny Slide Out Kabine zur Verfügung steht. Durch das Ausklappen der seitlichen Teile hat eine Familie mit vier Personen Platz. Und das alles viel leichter als anderswo: Im Vergleich zu amerikanischen Slide-Out-Modellen wird bei der Wohnkabine Made in Austria bewusst Wert auf eine Leichtbauweise mit hochwertigen Materialien, ausgeklügelter Technik und höchsten Sicherheitsansprüchen gelegt. Alexander Tollerian: „Mit unserem Camper kommen Sie überallhin. Bodenfreiheit, Wendigkeit und Allrad garantieren mehr Raum für mehr Abenteuer. Alles wird in Salzburg in Nußdorf am Haunsberg produziert, von mir persönlich, per Hand. Das ist Qualität aus Österreich.“ Die Wohnabsetzkabine Sunny Slide Out passt für midsize Pickups aller gängigen Automarken auf dem europäischen Markt. MEHR INFOS: Wohnkabine (Autor: Sabine Blattner, 19.03.2021 )
Wählen Sie das optimale Material Der Klassiker – Dielen aus Holz Der nachwachsende Rohstoff verleiht der Terrasse dank natürlicher Maserung einen wohnlichen Charakter. Das robuste, wetterbeständige Material bleibt auch im Sommer gut begehbar. Dielen mit wenig Astlöchern neigen dabei nur wenig zur Schieferbildung. Die natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Pilz- und Insektenbefall wird in Resistenzklassen 1 (sehr dauerhaft) bis 5 (nicht dauerhaft) angegeben. Da es sich bei Holz um ein lebendiges Material handelt, ändert es mit der Zeit den Farbton. Eine silbergraue Patina kann entstehen. Regelmäßige Pflege und Nachbehandlung sind ein Muss, um lange Freude an der Holzterrasse zu haben. Holzdielen können mit sichtbarer oder unsichtbarer Verschraubung verlegt werden – wir bieten unterschiedliche Befestigungssysteme für jeden Anspruch. Hier finden Sie alle Holzdielen in unserem Webkatalog. Modernes Design – Keramische Terrassenplatten Simple Stein- und täuschend echte Holzdekore bringen Designfans zum Staunen, außerdem lassen sie sich leicht verlegen. Das UV-beständige Material ist unempfindlich gegen Verschmutzungen sowie salz- und frostbeständig. Dank Rutschfestigkeit trittsicher und auch für Nassbereiche geeignet. Es ist keine Vor- oder Nachbehandlung notwendig und die Platten lassen sich einfach reinigen. Auf befestigtem Untergrund wie einer Dachterrasse lassen sich die Platten auch ohne aufwendige Unterkonstruktion verlegen. Hier finden Sie alle keramischen Terrassenplatten in unserem Webkatalog. Langlebig und pflegeleicht – WPC-Dielen WPC ist die Abkürzung für „Wood Plastic Composite“ und ist ein Verbundwerkstoff aus Holz und Kunststoff. WPC gibt es in vielen Farbvariationen, die auch gerne miteinander kombiniert werden. Die Farbbeständigkeit ist besser als bei reinen Holzdielen. Alle bei uns erhältlichen WPC Produkte gehören der Resistenzklasse 1 an und sind somit dauerhaft widerstandsfähig gegen Pilz- und Insektenbefall. Da WPC nicht splittert, ist keine Verletzungsgefahr gegeben. WPC-Dielen reagieren durch das Gemisch aus Holz und Kunststoff sowohl auf Wärme als auch auf Feuchtigkeit und arbeiten in die Länge und in die Breite. Montieren Sie diese nur auf den passenden Befestigungssystemen. Die vom Hersteller empfohlenen Abstände zwischen den Dielen sind dabei unbedingt zu beachten, um spätere Schäden zu vermeiden. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann sich das Material allerdings sehr stark aufheizen, dies sollte vor allem in Barfußbereichen beachtet werden. Hier finden Sie alle WPC-Dielen in unserem Webkatalog. Was bei Planung und Montage von Terrassen zu beachten ist Die Unterkonstruktion ist zwar auf der fertigen Terrasse nicht zu sehen, entscheidet aber maßgeblich über Stabilität und Haltbarkeit. Die Basis Grundsätzlich kann eine Terrasse auf fast jedem Boden gebaut werden. Den Beginn bildet ein planes Fundament. Ein verdichtetes Schotterbett und eine Kiesschicht sorgen bei nicht befestigten Untergründen dafür, dass Unebenheiten ausgeglichen werden und Wasser gut ablaufen kann. Sorgen Sie mit einem leichten Gefälle dafür, dass sich auf den Dielen keine Pfützen bilden. Kleinere Unebenheiten lassen sich mit speziellen Terrassenlagern ausgleichen. Eine Unterlage aus Vlies verhindert das Hervorwachsen von Unkraut. Alles was Sie für den Bau einer Terrasse benötigen, finden Sie in unserem Webkatalog. Die Montage Je nach gewünschtem Belag und dem vorhandenen Untergrund gibt es unterschiedliche Unterkonstruktionen aus Holz, Aluminium, Kunst- oder Verbundstoffen. Spezielle Terrassenprofile erlauben eine Kombination aller Materialien. So kann z. B. eine Holzterrasse fließend in eine keramische übergehen. Achten Sie auf die Abstände, sowohl jene vom Hersteller empfohlenen zwischen Dielen und Platten als auch zwischen Diele und Unterkonstruktion, um Schäden durch Feuchtigkeit und die Quell- und Schwindeigenschaften des Materials zu vermeiden. Sparen Sie nicht bei den Schrauben – Edelstahlschrauben sind eine klare Empfehlung beim Terrassenbau. Werden nicht korrosionsbeständige Schrauben verwendet, verringert dies nicht nur die Haltbarkeit der gesamten Konstruktion, auch unschöne Rostflecken auf dem Belag können eine Folge sein. Alle Schrauben und das passende Werkzeug für den Terrassenbau finden Sie in unserem Webkatalog. Die richtige Pflege von Terrassen Terrassen sind dem Wetter meist schonungslos ausgesetzt. Feuchtigkeit, Regen, Schnee und Frost, aber auch Sonneneinstrahlung wirken darauf ein. Hier unsere Tipps, um Ihrer Terrasse besten Schutz zu bieten. Reinigung Es empfiehlt sich, Terrassen zweimal jährlich gründlich zu reinigen, am besten im Frühling und im Herbst. Die Reinigung ist auch unter Möbeln, Schirmständern und Blumentöpfen sinnvoll, denn gerade hier sammelt sich Schmutz. Achten Sie darauf, dass sich nicht jeder Reiniger für alle Materialien eignet. Im schlimmsten Fall kann eine falsche Anwendung sogar Schäden verursachen – lassen Sie sich beraten. Hochdruckreiniger sparen Wasser und Zeit und entfernen auch starke Verschmutzungen in vielen Außenbereichen, aber auch hier sollten Sie sich vor der Anwendung erkundigen, ob diese für den gewählten Terrassenbelag empfohlen werden. Ausgewählte chemisch-technische Produkte und Hochdruckreiniger für eine strahlend saubere Terrasse finden Sie in unserem Webkatalog. Pflege von Holzterrassen Nach der gründlichen Reinigung darf bei Holzterrassen nicht auf die Pflege vergessen werden. Spezielle Bürsten für die Reinigung und unterschiedlich pigmentierte Öle oder Mittel zur Imprägnierung lassen Holzterrassen in neuem Glanz erstrahlen. Spezielle Reiniger für Holzterrassen sowie Pflegeprodukte finden Sie in unserem Webkatalog. Lassen Sie sich beraten! Kontaktieren Sie Ihren Verkäufer im Außen- oder Innendienst oder melden Sie sich unter T. +43 732 6599 0 oder E. info@schachermayer.at . (Autor: Nina Schwarz, 22.03.2021 )
Kern der Lösung ist die Konfiguration nach dem Baukastenprinzip. Von der Bestellung bis zur Montage profitieren die Kunden von der Kombinierbarkeit der Komponenten. Vollständige Garnituren können konfiguriert oder Einzelteile gelagert werden, um Beschläge anforderungsbezogen selbst zusammenzustellen. Das gilt auch für etwaige Ersatzteile, die flexibel angewendet werden können. Viele Möglichkeiten Mit den 120 FSB-Einzelkomponenten, die bei uns lagernd sind, lassen sich rund 460 Kombinationen realisieren. FSB ASL®-Garnituren mit Rundrosette, FSB AGL®-Objektgarnituren und Feuerschutzausführungen nach Ö-Norm B3859 und DIN 18 273, gerade Rahmentürdrücker, Fenstergriffe sowie Steckgriffe für Fenster. Funktion & Stil Diese werden in den Materialien Aluminium silber eloxiert, Aluminium schwarz matt und Edelstahl matt angeboten. Die FSB-Adaptertechnik gewährleistet zudem eine Montage im Handumdrehen: Die Adapterrosette wird ohne Deckrosette montiert und es muss nicht am Drückerhals vorbei geschraubt werden. Das Lochteil kann zu einem beliebigen Zeitpunkt der Bauphase eingesetzt werden, da es mit der Unterkonstruktion nicht fest verbunden ist. Durch die Übertragung der Zug- und Druckkräfte auf die gesamte Fläche der Unterkonstruktion werden das Schloss und der gesamte Beschlag entlastet. So wird die Lebensdauer der Komponenten verlängert und damit eine deutliche Kostenersparnis erzielt. WEBKATALOG: Mehr Infos zu den Produkten (Autor: Andreas Prammer, 18.03.2021 )
Millimetergenau fräst der neue Roboter die Form des Innenkerns des Sattel-Prototyps aus Polyurethanschaum. Mit einem Aktionsradius von drei Metern und 210 kg Traglast ist das neue technologische Familienmitglied ein beeindruckender Zuwachs im traditionellen Familienunternehmen. Die Anschaffung aber war keineswegs selbstverständlich, erzählt Markus Niedersüß, Technischer Leiter: „Wir haben vorerst überlegt, in ein Fräszentrum zu investieren. Hier hat uns dann aber die Flexibilität und Vielseitigkeit vom Roboter überzeugt. Er ist zur Zeit bei der Prototypenfertigung im Formenbau im Einsatz, wird aktuell noch großteils als Fräsroboter eingesetzt.“ Die Sattlerei verfügt über eine eigene Entwicklungsabteilung, alle Modelle entstehen im eigenen Haus, beschreibt Geschäftsführerin Christine Niedersüß: „Vom Design bis über die Festigkeitsberechnung und Prototypenfertigung, Prototypentests und Materialtests haben wir alles inhouse. Wir stellen die Formen für die Sattelbaumproduktion und die Kniepauschen selbst her, hier sind immer wieder neue Modelle zu entwickeln.“ Prominente Reiter Rund 24 Stunden wird für einen Sattel reine Arbeitszeit benötigt, von professionell ausgebildeten Mitarbeitern wird per Hand angefertigt und individuell gestaltet. Zur Kundschaft in 19 Ländern zählt nicht nur die Spanische Hofreitschule, sondern auch internationale Olympiateilnehmer aus Japan, Australien oder eben Österreich. Das Portfolio an Sätteln ist groß: Vom Dressur- über Sprung- und Vielseitigkeitsbereich bis zum Ponysattel ist alles mit dabei. In den letzten 40 Jahren wurden nicht weniger als 32.000 Sättel verkauft, die Rohstoffe dafür kommen zu 100 Prozent aus Europa. Heute werden rund 800 Sättel pro Jahr verkauft, 80 Prozent davon werden exportiert. Geleitet wird das Familienunternehmen, in dem Vater Karl Niedersüß auch heute noch seine wertvolle Erfahrung weitergibt, vom Geschwisterpaar Christine und Markus Niedersüß. Die Liebe zu Pferden wurde ihnen in die Wiege gelegt, zur Nachfolge gedrängt wurden sie allerdings nie, sagt Markus Niedersüß, heute Technischer Leiter der Firma: „Es hat sich im Laufe der Jahre so entwickelt. Es wurde uns immer freigestellt, ob wir diesen Beruf ausüben oder nicht. Meine Schwester hat Wirtschaftswissenschaften studiert, ich die HTBLA für Automatisierungstechnik absolviert. Im Anschluss haben wir beide die Meisterprüfung für Sattler und Riemer gemacht.“ Walzer & Crescendo Die Sattlerei Niedersüß setzt auf die Mischung aus überliefertem Wissen und 300 Jahren Erfahrung, handwerklichem Können, Weltoffenheit und Innovation. Verwendet wird nur ausgewähltes Leder mit Naturmerkmalen wie Kratzern, Narben oder leichten Variationen in der Farbe. Niedersüß-Sättel sind Unikate. Der Sattelbaum besteht aus Polyurethane mit einem handgeschmiedeten Stahlkern oder einer eigens entwickelten Karboneinlage. Das Sattelkissen wird mit einem Gemisch aus Schafwolle und Holzfaser gefüllt und natürlich haben besondere Produkte auch besondere Namen: Crescendo, Ouvertüre Victoria, Walzer oder Pianissimo heißen die Sättel aus Rohrbach. Christine Niedersüß: „Vor Jahren wurde der Slogan „Harmonie im Reitsport“ ausgearbeitet, dazu passen natürlich musikalische Namen. Dieser Linie sind wir treu geblieben und haben allen Modellen auch weiterhin musikalische Namen gegeben.“ MEHR INFOS: Sattlerei Niedersüß (Autor: Sabine Blattner, 22.03.2021 )
Zugegeben. Die Vorbereitung auf die wichtige Trendmesse verläuft ein wenig anders. Es geht weniger um analogen Aufbau, Möbel und Küchenplanungen, sondern um Ideen, wie man dem Fachbesucher die Innovationen und Produktwelten in einer digitalen Welt spannend, informativ und übersichtlich präsentieren kann. Petra Gattinger, Leiterin der Abteilung Events, Messen und Schauraumgestaltung, freut sich dennoch auf das Messedoppel: „Die Pandemie hat uns den Weg zu neuen Event-Lösungen aufgezeigt. Natürlich ist es schöner, die Wohnwelten der Aussteller wirklich mit eigenen Augen zu sehen oder mit den Händen zu fühlen, doch die digitale Welt bietet uns ein neues Spektrum an Möglichkeiten. Schachermayer präsentiert bereits im Mai den Fachbesuchern einen bunten Mix unserer Produkte und Produktgruppen, Live-Videos zeigen unsere Vielfalt und unser Serviceangebot.“ Der Schwerpunkt wird 2021 auf die zahlreichen Design-Möglichkeiten von C.online-Produkten gelegt. Daniel Sima, Leiter der Fachabteilung Möbelbeschläge & C.online: „C.online bietet so viele Arten der Gestaltung, die einem oft nicht auf Anhieb bewusst sind. Da zaubern unsere Produzenten wirklich Unglaubliches. Mit unseren Schau-Wohnwelten im Herbst möchten wir den Besuchern zeigen, dass es etwa im Bereich Dekore eine sehr große Auswahl gibt und der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt sind.“ Chat-Funktion Der Zugang zu den digitalen Küchen- und Wohnwelten der Aussteller wird den Fachbesuchern 2021 besonders leicht gemacht: Mit einem schnellen Login kann man auch einen Avatar oder ein Profilbild auswählen, damit bekommt die Messe eine persönliche Note. Man sieht, wer gerade online ist und Aussteller und Besucher können einander quasi face-to-face begegnen und sich sogar ein individuelles Besuchsprotokoll über das Gesehene erstellen. Wolfgang Rebhandl, Verkaufsleiter Innenausbau: „Wir freuen uns auf diese Premiere und sind gespannt, wie die Branchen dieses Angebot annehmen. Insgesamt denke ich, dass dies ein spannendes Projekt wird: Wir können so auf dem digitalen Sektor, der immer wichtiger wird, Erfahrungen sammeln, wie dieses Medium in Zukunft noch besser eingesetzt werden kann.“ Es wird Livestreams geben, für zahlreiche Inspirationen sorgen Themenwelten wie Smart Home, Aktive Spüle, Kochfeldabsaugung oder Virtual Reality. Digitaler Mix Zumindest online hat das Warten auf Innovationen im Küchen- und Wohnbereich also Anfang Mai 2021 ein Ende. Die küchenwohntrends & möbel austria präsentiert bereits im Frühjahr eine spannende Mischung aus den verschiedensten Bereichen von zahlreichen namhaften Ausstellern: Accessoires, Arbeitsplatten, Armaturen, Innenausbau, Dienstleistungen, Dunstabzüge, Elektrogeräte, Licht, Institutionen, Küchenmöbel, Bad- und Essmöbel, Wohn-, Polster- und Schlafmöbel, Softwareentwicklung und IT, Spülen, Stühle und Tische, Verbände, Zubehör für Tischler sowie attraktive Konsumgüter rund um Küche und Wohnen. Die Messe richtet sich vor allem an Architekten, Innenarchitekten, Experten aus den Bereichen Elektro-, Küchen- und Möbelhandel, Tischler oder Industrie. Schwerpunkt der heurigen Messe ist das Thema „Smart Home“ mit einem Wohnraum, der mitdenkt oder Küchengeräten, die sich intelligent vernetzen und den Alltag erleichtern. küchenwohntrends & möbel austria 3. bis 7. Mai 2021: digitales Messeevent 6. bis 8. Oktober 2021: Messehalle Salzburg MEHR INFOS: küchenwohntrends MEHR INFOS: möbel austria (Autor: Sabine Blattner, 23.03.2021 )
Thomas Kandler und Robert Kern lernten sich beim Architekturstudium in München kennen und verwirklichten seither schon viele gemeinsame Projekte. Eines davon führte zu einer Erfindung, die noch lange von sich reden machen sollte. Form und Funktion Ein Kunde wünschte sich einen Ort, um seine Büchersammlung zu inszenieren. Ein makelloses Regal, welches von Wand zu Wand und vom Boden bis zur Decke reichen sollte, ohne dabei sichtbare Verbindungen wie Schrauben oder Beschläge zu zeigen. Hier begann die Suche nach dem Beschlag, der diesen Wunsch erfüllen konnte, doch die Architekten wurden nicht fündig und erfanden kurzerhand selbst ein System – der Keilverbinder war geboren. Mit dem neuartigen Beschlag ergaben sich unzählige Möglichkeiten für weitere Projekte wie "7172", ein modulares Möbelsystem. Ein Möbel als ständiger Begleiter für verschiedene Lebenssituationen und Nutzungen. Ein System, das einlädt, es immer wieder spielerisch zu verändern. Der Einsatzbereich reicht von Kleinmöbeln wie Beistelltisch, Bank und Sideboard über Regale und Raumtrenner bis hin zu raumbildenden Strukturen im Bereich Messe- und Ladenbau oder Büro. Die Grundlage bilden eine umlaufende Nut und der unsichtbare Beschlag – der Keilverbinder. Diese simple Kombination fügt nicht nur Seiten und Böden zusammen, sondern ermöglicht auch die Aufnahme vieler weiterer Funktionen. Zum einen bilden die Adern das prägende Merkmal des 7172 Systems. Sie können in kürzester Zeit die Optik und Wirkung des Möbels verändern. Zum anderen sind Stabilisierungs- und Akustikelemente, Leit- und Beschriftungssysteme, unterschiedlichste Materialien, Oberflächen und Fronten integrierbar. Diese Belegungen können jederzeit im montierten Zustand ausgetauscht oder versetzt werden. Unsichtbar verbunden Obwohl die gesamte Verbindung aus simplen Teilen zusammengesetzt ist, überzeugt der Keilverbinder mit hoher Stabilität und Tragfähigkeit. Der Keilverbinder funktioniert ideal bei festen Verbindungen, deren Aussteifung unterstützt werden soll. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen Schiene und Hülse verhindert bei Regalen beispielsweise das Ausbauchen, da die Verbindung auf Zug belastet werden kann. Wird Hartholz verwendet, kann sogar auf die Schiene verzichtet werden und mit dem speziellen Fräser die Führung direkt eingefräst werden. Dies spart Arbeitsschritte und Material. Auch bestehende Möbel können mit dem Keilverbindungssystem nachgerüstet und so versteift und stabilisiert werden. Die Vorteile für die Kunden liegen dabei auf der Hand: Völlig unsichtbar werden so stabile Möbel geschaffen und hochwertige Oberflächen dabei geschont. Zusätzlich können die Verbindungen leicht gelöst und somit einfach adaptiert und umgebaut werden. Regalböden können ebenfalls beliebig verändert und den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Die Anwendungsbereiche sind breit gestreut. Handwerk und Industrie nutzen die Möglichkeiten bei der Montage in Nischen, genauso wie bei Rückwand-, Regal- und Korpuskonstruktionen. Die schnelle und einfache Verarbeitung eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten, Verbesserungen und Vereinfachungen. WEBKATALOG : Mehr Information zu den Produkten MEHR INFOS: 7172 Wohnsysteme MEHR INFOS: Keilverbinder (Autor: Nina Schwarz, 30.03.2021 )
Nicht tief genug gebohrt Bei zu geringer Bohrlochtiefe steht die Schraube bald am Bohrgrund an, um dann beim Weiterdrehen abzubrechen. Das sollte unbedingt vermieden werden. Dabei lautet die Faustformel: Der Bohrlochdurchmesser sollte so groß sein wie der Kunststoffdübel. Zudem muss die Schraube tief genug sitzen können. Um dies zu erreichen, muss die Schraube länger sein als der Dübel und das Anbauteil zusammen dick sind. Falsche Bohrmethode Besonders wichtig ist es, das richtige Werkzeug zu wählen, um das Bohrloch zu erstellen und die Dübel zu setzen. Die Schlagbohrmaschine gilt zwar als Universalwerkzeug, bei hartem Beton sollte dennoch der Hammerbohrer zum Einsatz kommen. – Ganz im Gegensatz zu anderen Baustoffen wie Hochlochziegeln. Wird hier mit einem Hammer- oder Schlagbohrer gearbeitet, reduziert das die Tragfähigkeit drastisch. Zu kurzer Dübel Insbesondere in Mietwohnungen ist der Wandaufbau nicht immer bekannt. Wer trotzdem in den Untergrund etwas verankern möchte, macht am besten vorab eine Probebohrung. So lässt sich der Baustoff anhand des Bohrmehls bestimmen. Wichtig zu wissen ist, dass immer im tragenden Grund verankert wird. Ein häufiger Fehler ist die Befestigung im Putz oder in nichttragenden Schichten. Also besser vorab die benötigte Dübell.nge ermitteln, damit sicher im tragenden Untergrund verankert werden kann. Falsche Anwendung chemischer Dübel Injektionssysteme sind bei Handwerkern schon länger gefragt. Wer nicht die ganze Kartusche benötigt, dreht gerne den Mischer wieder ab und setzt die Verschlusskappe auf. Dadurch kann der Kanal für den Härter verkleben. Beim nächsten Gebrauch wird dadurch nur das Harz ausgedrückt. Damit härtet das Produkt nicht mehr aus und selbst nach langem Warten kann darin nicht verankert werden. Die Injektionsmörtel können Anwender recht lange nutzen, wenn sie diese möglichst dunkel und kühl genug lagern. Abgenutzter Bohrer Es soll zum Beispiel noch schnell der Spiegel in der Betonwand befestigt werden. Der Bohrer sieht zwar schon etwas abgenutzt aus, aber ein Neuer ist eben noch nicht vorhanden. Vorsicht: Wer mit stark verschlissenem Werkzeug arbeitet, bekommt vor allem in Beton oder bei Bewehrungstreffern Schwierigkeiten beim Setzen des Ankers, sodass er etwa am Ende nicht tief genug gesetzt werden kann und absteht. WEBKATALOG: Mehr Information zu den Produkten (Autor: Andreas Prammer, 25.03.2021 )