Suche
Der Johannesweg ist als Pilgerweg bekannt und führt direkt am neuen Betriebsgebäude von Sonnenschutz Rainer vorbei. „Die Leute sind überrascht und begeistert gleichzeitig, wenn sie hier vorbeikommen“, erzählt Rainer Leonhartsberger im Gespräch. Der gelernte technische Zeichner hatte damals keine Lust mehr auf seinen eintönigen Bürojob und wollte etwas anderes machen. Nach einigen Jahren bei einem Sonnenschutzanbieter war für ihn klar – das kann ich auch selber! Gesagt – getan. Er verkaufte damals seine Stereoanlage, sein Auto und im Prinzip alles, was er hatte, um sich mit Sonnenschutz Rainer selbstständig zu machen. Stetiges Wachstum Als Ein-Mann Unternehmen waren die Anfangszeiten alles andere als leicht. Allerdings hatte er von Beginn an adäquate Aufträge und vor allem hochwertige Produkte, die er anbieten konnte. „Ich habe mir die guten Beziehungen zu meinen Lieferanten über viele Jahre aufgebaut. Mir war immer wichtig, gute Qualität zu verkaufen, anstatt mit billiger Massenware meine Kunden zu verärgern. Darum arbeiten wir nur mit unseren bewährten und ausgewählten Lieferanten zusammen, um auch langfristig unseren Kunden beste Qualität weitergeben zu können“, erklärt Geschäftsführer Leonhartsberger. Diese Einstellung hat sich über die Jahre bezahlt gemacht und einen breiten und treuen Kundenkreis etabliert. Im Elternhaus wurde damals zu Beginn ein erstes Lager gebaut und so sukzessive das Unternehmen vergrößert. Nach etwa einem Jahr hatte Rainer seinen ersten Mitarbeiter und entwickelte sein Angebotsportfolio genauso weiter wie die Kundenstruktur. „Wir führen das Unternehmen als Familienbetrieb. Meine Frau ist mit mir gemeinsam in der Organisation tätig, während unser Sohn aktuell den Betrieb als Lehrling unterstützt." "Vor vier Jahren haben wir den Entschluss gefasst, ein neues Betriebsgebäude zu bauen und so das Unternehmen langfristig auf nachhaltige Beine zu stellen. Zwei Jahre Planung und dann weitere zwei Jahre Bauzeit haben uns natürlich als Unternehmen gefordert – dafür ist die Freude aller jetzt umso größer“, ist Geschäftsführer Leonhartsberger begeistert von der Umsetzung. Einblick & Ausblick Rechtzeitig zu seinem 50. Geburtstag wurde das neue Betriebsgebäude im Februar 2023 eröffnet und bietet seither den Kunden ein besonderes Erlebnis beim Besuch. Das exklusive Design ist einladend und faszinierend gleichermaßen. Moderne Architektur punktet hierbei mit zeitlosem Ambiente, aufregenden Kundenbereichen, modernen Arbeitsplätzen und natürlich einem perfekten Schauraum, der keine Wünsche offen lässt. Eine 200 m2 große Lichtdecke ermöglicht unterschiedlichste Simulationen der Sonne, um so verschiedene Lichtsituationen simulieren zu können und so den perfekten Sonnenschutz für die individuellen Bedürfnisse der Kunden zu ermitteln. Außerdem gibt es eine Beregnungsanlage für Markisen und einen Darkroom, um die Abdunklungsfähigkeiten der einzelnen Produkte perfekt präsentieren zu können. Im Keller des neuen Gebäudes finden noch ein Warenlager sowie eine Aluminiumwerkstatt Platz. Dort werden Komponenten teilweise vorproduziert und so auch sehr viel Zeit eingespart. Nachhaltigkeit Mit der hauseigenen PV-Anlage können außerdem zukünftig etwa 70 Prozent Energiekosten eingespart und auch die FirmenElektroautos perfekt geladen werden. So ist das Unternehmen perfekt für eine nachhaltige und effiziente Zukunft gerüstet. Nachhaltigkeit ist für Geschäftsführer Leonhartsberger aber nicht nur im Energiebereich zu finden. „Wir haben ein sehr gutes Betriebsklima bei uns. Die meisten unserer Mitarbeiter kommen aus der nächsten Umgebung und sind darüber hinaus schon lange bei uns tätig. In den insgesamt knapp 24 Jahren sind gerade mal zehn Mitarbeiter aus unterschiedlichen Gründen gegangen. Der familiäre Firmenzusammenhalt ist für uns eine weitere Säule der Nachhaltigkeit, die langfristig zum Erfolg des Unternehmens beiträgt. In Zeiten des Fachkräftemangels sind gute Mitarbeiter essenziell für unser Unternehmen“, erklärt Rainer Leonhartsberger abschließend. MEHR INFORMATIONEN : Sonnenschutz Rainer ( 11.07.2023 )
Für Lieferungen, die für den Weitertransport eine spezielle Verpackung (Überseeverpackung, wasserdichte Verpackung, Sonderkartonagen, spezielle Verschläge,…) benötigen, können individuelle Sonderverpackungen angefertigt werden. So profitiert Ihr Unternehmen Zeitersparnis kein extra Verpacken notwendig keine Spezialverpackungsmaterialien notwendig Sicherheit durch besseren Schutz der Ware Kontakt T +39 0474 065 990 E info@schachermayer.it Voraussetzungen Die Vorgabe der Verpackungsanforderung.
Wertvolle Erfahrungen sammelten die beiden Gründer über Jahre als Angestellte bei einem großen Maschinenbauunternehmen. Der Traum, sich selbstständig zu machen und die eigenen Fähigkeiten für die Energiewende und für die nächste Generation einzusetzen, wurde aber immer stärker. 2020 sprachen die beiden Arbeitskollegen bei einem gemeinsamen Bier über das Problem der limitierten Flächenverfügbarkeit für Solaranlagen und wie man dieses mit intelligenten Lösungen angehen könnte - Anywhere.Solar“ war geboren. Die Idee Als wesentlichen Beitrag zur Energiewende sollte das Unternehmen positioniert werden. Mit einer guten Idee, dem notwendigen Engagement und wertvollen Verbindungen wurde eine perfekte Nische besetzt. Aufgrund der komplizierten Bewilligungsverfahren und der wenigen verfügbaren Flächen für Solaranlagen auf Grün- oder Bauflächen wurde auf das Prinzip der dualen Flächennutzung zurückgegriffen. Auf landwirtschaftlichen Betriebsflächen werden zweiachsige Nachführsysteme installiert, die signifikante Vorteile bieten. Entsprechend innovativ umgesetzt kann die Landwirtschaft zu einem wesentlichen Teil der Energiewende werden. Komplexe Systematik Anywhere.Solar ist dabei in der Lage, über spezielle Leichtbaufundamente und einer patentierten Unterkonstruktion bis zu 75 m2 Module auf freien Flächen zu montieren. Kein schweres Gerät wird für den Einbau benötigt – insofern wird die Natur maximal geschont. „Unsere Innovationen sind dabei die ausgeklügelte patentierte Unterkonstruktion, der Stahlbau sowie die minimal invasiven Fundamente in Kombination mit einer vernetzten Steuerung. Das System bietet mehrfach redundante Sicherheit auf der Steuerungs- wie auch auf der Kinematikseite, um bei hohen Windlasten ein Erreichen der Schutzstellung – horizontaler Schirm – sicherzustellen. Die Systematik stellt außerdem sicher, dass die Pflanzen die benötigte Sonneneinstrahlung speziell in der Wachstumsphase bekommen. Außerdem suchen sich die Tracker durch die Rotation des Tragwerks die Sonne selbst und produzieren dadurch um 40-50 Prozent mehr Strom wie starre Solarsysteme. Die Konstruktion verbraucht dabei minimal Boden und ist auch gegen Stürme und Schneelasten gut gewappnet. Nachhaltigkeit spielt für die Unternehmer aber auch in der Lieferkette eine große Rolle – so wird die Produktion mit unterschiedlichen Lieferanten und vielen Unternehmen aus der Umgebung von Salzburg umgesetzt. Urban-PV PV-Anlagen auf urbanen Flächen ist natürlich für Anywhere.Solar die naheliegende Erweiterung zum Agrar-Produktportfolio. Parkflächen, Carports oder anderwertige größere Flächen, die sich ebenfalls für eine duale Nutzung anbieten, können so in urbanen Gebieten erschlossen werden. Robust, einfach und effizient sind die Module natürlich auch innerhalb der Stadt einsetzbar und können modular nahezu jedem Parkplatzlayout angepasst werden. Die Dezentralisierung der Energieversorgung wird die Zukunft bestimmen und Anywhere.Solar bereitet mit den einfachen und innovativen Produkten den Weg dahin. „Unser Ziel ist es, möglichst skalierbare Produkte zu vertreiben. Zukünftig möchten wir unsere Partnerunternehmen mit sogenannten Montagekits versorgen, um ein größtmögliches Maß an Flexibilität und Individualität zu garantieren. Aktuell sind wir aufgrund der vielen Anfragen und Projekte völlig ausgebucht und suchen dringend nach Vertriebspartner“, erzählt Geschäftsführer Martin Lublasser im Interview. Mehr Informationen unter: www.anywhere.solar (Autor: Andreas Prammer, 18.02.2023 )
Aus der Not geboren, wurde die Idee von dem Unternehmen „Ceraflex“ auf den Weg gebracht und ist seit Beginn 2022 auch exklusiv bei Schachermayer erhältlich. Mit dem digitalen Aufmaßsystem von Solaflex wir jeder Messpunkt schnell und eindeutig definiert. Ein digitaler Rollmeter überträgt dabei die gewonnenen Daten direkt in die Aufmaß-App. Das Messergebnis wird sofort ersichtlich und kann einfach weiterverarbeitet werden. Auch komplexe Konturen ohne rechten Winkel stellen für das System kein Problem dar. DXF und PDF Dateien werden dabei automatisch erstellt und einfach in die CAD-Software übertragen. "Die erhobenen Daten sind zuverlässig und optimieren die Grundlage für den weiteren Produktionsverlauf", ist Erfinder und Eigentümer Christian Mayr stolz auf das Projekt. Handwerk 4.0 „Wir wollten ein günstiges und verlässliches System für alle Handwerker beziehungsweise die gesamte Baubranche schaffen. Unser digitales Aufmaß liefert dahingehend die perfekte Lösung und vermeidet die bisher gängigen Mess-Probleme“, erklärt Walter Schweiger, erklärt auch Walter Schweiger, ebenfalls Initiator und Eigentümer von Solaflex. Unproportionale Handskizzen und teuere Messfehler gehören so der Vergangenheit an. Der Aufwand für die Arbeitsvorbereitung wird auf eine Minimum reduziert und der gesamte Arbeitsablauf dadurch perfektioniert. Der Einstieg in das Handwerk 4.0 gelingt mit den Innovationen von Solaflex einfach, schnell und günstig. Das patentierte System liefert dabei Flexibilität, Effizienz und sorgenfreie Messergebnisse für alle Branchen. Webkatalog: Set Rollmeter Webkatalog: Set Profi (Autor: Andreas Prammer, 07.04.2022 )
Es ist schon eine Philosophie, den Geschirrspüler richtig einzuräumen. Jeder hat seine eigene - ob mit Besteckkorb oder Bestecklade, ob Töpfe rein ja oder nein, ob Eco-Waschgang oder Turbo-Programm. Die smarten Geschirrspüler von heute lösen viele dieser Probleme wie von selbst: So können Sie mit WLAN-fähigen Spülern das Gerät vom Büro aus per App in den Turbogang schalten, wenns mal schnell gehen muss. Zudem bekommen Sie Nachrichten bei Störungen oder eine Meldung, wenn das Salz oder der Klarspüler zur Neige gehen. Intelligent Miele geht noch einen Schritt weiter, denkt mit und dosiert mit dem weltweit ersten AutoDos-System mit PowerDisk selbständig. Hier bestimmt der Geschirrspüler selbst programm- und zeitabhängig, wie viel Granulat der Maschine „zugeschossen“ wird. Eine PowerDisk reicht für durchschnittlich 20 Spülgänge. Mitdenken. Das ist das Schlagwort bei den neuen Modellen. Das IntelligentProgramm bei Siemens/Bosch/Neff passt sich in der Handhabung Ihren Bedürfnissen an. Via „Home Connect App“ geben Sie dem Geschirrspüler Feedback und er setzt dies in einem für Sie maßgeschneiderten Programm um. Klimafreundlich Beim Geschirrspüler verbraucht man laut Studien circa 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Energie als beim Handspülen. Es spricht neben der Zeitersparnis also auch klimatechnisch vieles für ein Top-Gerät. AEG bietet mit der Funktion Quickselect eine personalisierte Zeit-Steuerung, an der Sie mittels Ecometers ablesen können, wie ökologisch das gewählte Reinigungsprogramm wirklich ist. Siemens wiederum setzt auf das Motto autoOpendry: Hier wird am Ende des Trocknungsvorgangs die Tür automatisch geöffnet. Dadurch kann das Geschirr natürlich trocknen, ohne zusätzlichen Energieaufwand. Bosch/Siemens/Neff punkten auch mit der Zeolith-Trocknungstechnologie: Zeolith ist ein natürliches Mineral, das Feuchtigkeit absorbiert und in Wärmeenergie umwandelt, das spart bis zu 20 Prozent Energie. Sanft & sicher Eine Krux bei Geschirrspülmaschinen war bislang oft die Sauberkeit der Gläser. Besonders wertvolle Wein- oder Sektgläser wurden dann schon lieber mit der Hand gespült, um Kratzer oder Schlieren zu vermeiden. Das gehört jetzt der Vergangenheit an, denn hier sorgen bei Siemens sechs integrierte Düsen für eine kontinuierliche, aber sanfte Wasserzufuhr, zudem werden die Gläser durch Antirutschmatten geschont. Und schließlich sind die neuen Geschirrspüler auch ergonomisch ein Gewinn: Denn AEG brachte mit der Serie ComfortLift die weltweit ersten Modelle auf den Markt, deren Unterkorb sich mit nur einem Handgriff sanft nach oben auf Arbeitshöhe fahren lässt. Zusätzliches Goodie bei Miele: das Knock2open. Einfach zwei Mal leise klopfen und die Tür öffnet sich. Bleibt am Ende nur noch die Glaubensfrage: Besteckkorb oder Besteckschublade. Doch diese muss der Kunde je nach Einräum-Philosophie nach wie vor ganz alleine für sich beantworten. WEBKATALOG: Geschirrspüler (Autor: Sabine Blattner, 03.05.2022 )
Ja, Anna hat einen normalen Job, sie wohnt alleine, ist selbständig, fährt ein Auto, hat keine geistige Beeinträchtigung und normalwüchsige Freunde. Alles absurde Vorurteile, denen die 137 cm große Mattighofnerin tagtäglich begegnet. Doch die Frohnatur nimmt es mit Humor, „anders ginge es nicht. Man wird so oft auf der Straße angestarrt, es wird hinter meinem Rücken gekichert, Kinder laufen mir im Geschäft nach oder haben viele Fragen. Wir Kleinwüchsigen haben eine gesunde Portion Humor und veräppeln dann oft die ´Normalos´.“ Humor als Rezept Mit drei Jahren wird bei Anna Pseudoachondroplasie, kurz Psach, diagnostiziert. Ihre Mama fällt nach der Diagnose erstmal aus allen Wolken, ihr wird von ärztlicher Seite ein Horrorszenario skizziert, wonach Anna immer schwer beeinträchtigt bleibt und nie selbständig wird leben können. Doch die Familie behandelt Anna und ihren „sehr großen“ Bruder beide gleich, Anna kämpft sich durch Kindheit und Pubertät und wird eine selbständige, selbstbewusste und lebensfrohe Frau. Mit 18 Jahren zieht sie nach Linz, absolviert das Kolleg für Grafik und Design und steigt ins Berufsleben ein – wenn auch mit Hindernissen: „Anfangs hab´ ich den Kleinwuchs bei den Bewerbungen nicht dazu geschrieben. Es schreibt ja auch keiner dazu, dass er besonders dick ist. Doch bei den Gesprächen konnten die Chefs dann mit dieser neuen Information oft nicht besonders gut umgehen und ich hab´ am Ende den Job nicht bekommen. Mir wurde nicht zugetraut, dass ich die-selbe Arbeit gleich gut machen kann wie eine normalwüchsige Arbeitskraft.“ Keine Langeweile Anna ist eine von zwei Menschen in Österreich, bei der Psach diagnostiziert wurde. Insgesamt leben rund 10.000 Kleinwüchsige in unserem Land. Im Kleinwuchsverein treffen sich jährlich ein paar hundert Mitglieder, in Deutschland ist man da wesentlich besser aufgestellt: Hier wird ein ganzes Dorf für Treffen gemietet und es gibt mehrere Spezialkliniken. Anna erzählt, bei ihr war es eine Spontanmutation und wurde nicht vererbt, sie ist relativ groß und "gut aufgestellt für ihre Form". Fünf Operationen musste sie dennoch bereits über sich ergehen lassen, alle zwei Jahre geht sie zur Kontrolle in die Kinderklinik am Chiemsee und essenstechnisch muss sie aufpassen, da ansonsten auch schnell Hüft- oder Knieprobleme drohen. Bei Kindern stehen die Chancen 50:50, dass sie den Kleinwuchs erben, doch an Kinder denkt die Oberösterreicherin aktuell noch nicht. Anna ist glücklicher Single („Bislang waren meine Ex-Freunde aber alle normal groß!“) und ein aktives Energiebündel: Sie geht ins Fitnesscenter („auch wenn sich manche Geräte wie Armpressen bei mir nicht ausgehen“), bouldern, squashen, Rad fahren, war in der Jugend Voltigieren („Ja, auf großen Pferden, nicht auf Ponys!“), in Jazztanz oder im Turnverein. Langeweile gibt’s bei ihr nicht, gelacht wird über alles, selbst, wenn uns normal großen Kollegen Wortspiele oder Witze manchmal fast „zu viel“ erscheinen. Kleine Hilfsmittel Im Job ist die gelernte Grafikerin eine Eins und hat alles bestens im Griff. Mit Stockerl unter den Füßen beim Schreibtisch, einem beim Kühlschrank in der Küche für Gläser oder Gewürze, die weiter oben stehen, oder bei Stehtischen mit Barhockern sind die gröbsten Pro-bleme beseitigt. Alles andere bewältigt die Oberösterreicherin mit Routine. Ihr Auto ist mit Pedal- und Schalthebelverlängerungen umgebaut, am Kofferraum ist ein Seil montiert, sie selbst sitzt auf einem Polster. Privat geht die 26-Jährige gerne feiern: In Mattighofen kannte man sie, sie war die einzige Kleinwüchsige. In der Stadt muss sie auf der Tanzfläche schon aufpassen, dass nicht ein Ellbogen im Gesicht landet und sie „von so manch angeheitertem Fremden bei Bällen einfach weggetragen wird.“ Lernt man Anna aber erstmal kennen, ist es nicht schwer, „normal“ mit ihr umzugehen: Wir hatten selten so eine offene, angenehme und humorvolle Kollegin wie sie. Absurde Vorurteile Nein, Kleinwüchsigkeit ist nicht ansteckend. Man muss nicht mit ihr weinen, weil sie so arm ist. Und nein, man muss sie nicht anstarren oder sie fragen, ob sie überhaupt schon fortgehen darf. Anna ist eine ganz normale junge Frau und genau als solche möchte sie wahrgenommen werden: „Ich möchte nicht bevorzugt oder benachteiligt werden, hätte gerne dieselben Chancen – beruflich wie privat – wie jeder andere. Ich bin nicht weniger wert. Ich bin einfach nur kleiner. Mehr nicht.“ (Autor: Sabine Blattner, 02.02.2025 )
Einfach in der Installation, nachhaltig in der Wartung und bequem in der Handhabung – das ist das neue bahnbrechende Steuerungssystem PushPower von Siro. Denn die Schalter werden nur durch Fingerkraft betrieben, ohne lästige Batterien-Wartung und ohne Kabelsalat im Wohn- oder Bürobereich. Die Sendeenergie wird aus mechanischer Energie bei Betätigung der Push-Taste erzeugt, mit einer beeindruckenden Reichweite von 30 Metern indoor und 80 Metern im Freigelände. Geeignet ist das System auch für nachträgliche Aufrüstung bei Mietwohnungen oder Altbauten, um das Aufstemmen zu vermeiden. Keine Batterien, keine Kabel Die kabellosen Schalter von Siro PushPower bieten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten: ob in Büros, Möbelstücken, Werkstätten oder mit einer flexiblen Beleuchtungssteuerung in Garagen und Terrassen. Tischler können so Möbelstücke mit Leuchten und LED-Bändern aufwerten, ohne dabei auf Elektriker angewiesen zu sein. Die Handhabung des PushPower LED-Systems ist denkbar einfach: Bestehend aus einem Netzteil verschiedenen Schaltern und Receivern Empfänger und dem Spot oder LED-Streifen ist es ultimativ flexibel und kann je nach Ansprüchen zusammengestellt werden. Die Empfänger (Receiver) sind für Spannungen von 12 bis 48 Volt DC oder mit 230 V ausgelegt, für Mono (einfarbige LED-Leuchten) oder Duo (stufenloses Einstellen der Farbtemperatur zwischen Warmweiß und Neutralweiß) und arbeiten auf einer zuverlässigen Funkbasis. Die Steuerung erfolgt mittels kabel- und batterieloser Schalttechnik: Hier hat man eine breite Auswahl zwischen schwarzen und weißen Standardmodellen bei Aufbau- und Einbauschaltern sowie einem Push-Taster inklusive Befestigung mittels Klebestreifen. Alle Die 2- und 4-fach Standard 55 Schalter sind speziell für gängige 55 Millimeter Rahmen konstruiert, runde Schalter zum Einfräsen, Türschalter für Schränke und Vitrinen ergänzen das Sortiment. Fingerdruck genügt Die Bedienung erfolgt nur durch Fingerkraft: Es müssen keine Batterien gewechselt oder ein Kabelsalat verstaut werden. Zudem ist das PushPower LED-System sehr leicht zu installieren: einfach anstecken, mittels Funk verbinden und fertig. Die Beleuchtung kann somit individuell in Wohnräumen, bei Möbelstücken, dem Büro, der Sauna oder Hotelzimmern durch indirektes Licht aufgewertet werden. Webkatalog Siro Push Power
Seit über 70 Jahren ist Siro renommierter Beschlägehersteller und schafft seit einigen Jahren zudem mit steckerfertigen 24 Volt LED-Systemen schnelle und einfache Lösungen. Und das mit Design und Ästhetik. Siro bietet für Verarbeiter, Tischler, Saunabauer, Hotellerie und Industrie individuelle Lösungen. 90 Prozent aller Möbel können mit Produkten von Siro schnell und unkompliziert ins beste Licht gerückt werden: Funkbasierte, kabellose, batteriebetriebene Sensoren und Zonensteuerung eignen sich durch die kompakte Bauweise perfekt dafür. Die Zonen Controller erlauben die Steuerung von bis zu vier Mono oder zwei Duo Receivern und verfügen über eine Dimmfunktion beziehungsweise bei Duo zusätzlich über einen Farbtemperaturwechsel. Farbspiele Stimmungen können schwanken, im Sommer wollen wir es greller und bunter, im Winter gemütlicher und dezenter. Mit den Siro-Produkten bestimmt der Kunde das Lichtambiente. Denn das LED-Band-Sortiment in den Bereichen einfarbiges Mono, farbwechselbares Duo oder RGB-Licht überzeugt durch Innovation und vielseitige Verwendung. Die Modellauswahl setzt der Fantasie keine Grenzen: ob mit der COB-Serie mit flacher Bauweise und punktfreiem Licht. Ob mit der XXL-Serie für lange Lichtstrecken mit bis zu 30 Metern ohne Abfall der Lichtstärke bei einseitigem Stromanschluss. Ob mit Spots oder der Serie Flexline, einem individuell mit LED bestückten sechs Millimeter breiten Silikonprofil, das durch seine Eleganz bei flächenbündigem Einbau in Möbeln überzeugt. Ob Farbbrillanz mit der Diamond Serie oder der kostengünstigen und energieeffizienten GT High Efficiency Serie – mit Siro stehen Sie sicher auf der hellen Seite der Macht. WEBKATALOG: Siro (Autor: Sabine Blattner, 31.05.2022 )
Unsere größte Stärke ist unsere Schwäche fürs Detail“, sagt Geschäftsführer Simon Weiss, der mit Unterstützung seiner Frau Claudia vor elf Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat. Unter anderem deswegen, weil in seinem Job in einem Großflächen-Einrichtungshaus genau für diese Details oft keine Zeit blieb. Heute hat der Salzburger knapp 25 Angestellte und ein fixes Team an Montagetischlern, die in Privatquartieren, im Projektbau oder der Hotellerie und Gastronomie wahre Einrichtungswunder zaubern. 1.500 m2 Vielfalt Das Unternehmen ist in den letzten Jahren natürlich gewachsen, die Ausstellungsfläche hat sich von ursprünglich 130 m 2 auf 1.500 m 2 vervielfacht. Heute gibt es ein Studio auf zwei Ebenen mit einem abwechslungsreichen Potpourri an exklusiven Einrichtungsideen wie Küchen, Speisegruppen, Wohnwandlösungen, Sofas, Vitrinen, Sideboards, Lampen oder Deko-Artikeln. Im Atelier wird das Thema Handwerkskunst wörtlich genommen, hier arbeiten die Profis mit verschiedenen Materialien wie Stoff, Leder, Holz, Stein oder Metall. Ein starkes Bekenntnis zu heimischen Produzenten legt Simon Weiss mit heimischen Küchen, Möbeln, Essplätzen, Wohnzimmern oder Hauswirtschaftsräumen in der Kreativ-Werkstatt ab. Erst kürzlich völlig neu entwickelt wurde die Markthalle, in der stilvolle Möbel wie Tischgruppen, Sofas, Betten oder Outdoor-Möbel präsentiert werden. Möbel per Balkon Mittlerweile realisieren die Tischlerprofis von Simon Weiss Projekte im gesamten deutschsprachigen Raum, darunter auch teils kuriose, wie der Inhaber im Gespräch erzählt: „Ich erinnere mich etwa an ein Penthouse mitten in der Münchner Altstadt. Die Straßen mussten gesperrt werden, weil die Möbel zu groß für das Treppenhaus waren. Es musste alles per Kran über die Balkontür transportiert werden. Das war im wahrsten Sinne des Wortes Millimeterarbeit – wir brauchten Geduld mit den Behörden und die Münchner Verkehrsteilnehmer mit uns.“ In seinem eigenen Heim hält es der Salzburger Kreativgeist traditionell im alpenländisch-mediterranen Stil, mit vielen Naturmaterialien, ganz nach dem Motto ´Design trifft Gemütlichkeit´, gepaart mit Kindertauglichkeit. Regional verwurzelt Simon Weiss ist ein Freigeist und lebt in der Selbstständigkeit seit elf Jahren seine Passion für Ästhetik und Design, Haptik und Funktionalität sowie integriertes Wohnen. Höchste Qualitätsansprüche sind die Basis seines Denkens, egal ob der Kunde im Luxus-Segment zu Hause ist oder junge Menschen sich die erste Wohnung einrichten möchten. Das Unternehmen setzt auf regional verwurzelte Fachkräfte, es werden keine Leiharbeiter eingesetzt, erzählt der Saalfeldener: „Im Fokus unserer Arbeit steht daher stets der Mensch – wir lernen unsere Kunden gerne etwas näher kennen und verstehen, denken uns in Ansprüche und Wünsche hinein, gehen in die Tiefe und denken unsere Projekte bis ins letzte Detail zu Ende – nur so ist ein perfektes Ergebnis garantiert.“ In Trends denkt Simon Weiss nicht so gerne, denn die sind „reine Geschmackssache“, wie er sagt: „Einrichten ist jedoch so eine individuelle Sache, die sich nach dem Kunden richtet, dass Trends oft gar keine Rolle spielen. Wir versuchen, unseren Kunden gut kennenzulernen und zu verstehen, wie sie denken und fühlen. So kommen die besten Ergebnisse heraus.“ MEHR INFORMATIONEN: Simon Weiss (Autor: Sabine Blattner, 01.05.2023 )
Verbundholz ist eine Verbindung zweier ganz unterschiedlicher Bestandteile. Bei den Terrassendielen von Silvadec sind dies zu zwei Drittel ein Gemisch aus Holzmehl französischer Herkunft und zu einem Drittel Polyethylen in hoher Dichte. So entsteht ein umweltfreundliches und innovatives Produkt, das zudem auch zahlreiche positive Eigenschaften in der Handhabung vorweisen kann. Silvadec Dielen sind pflegeleicht, widerstandsfähig, leicht zu reinigen und unbehandelt. Es sind rutschfeste, salz-und wartungsfreie Lamellen. Zudem lässt sich das Produkt, da es aus recycelten Holzspänen und Sägemehlen hergestellt wird, unbegrenzt wieder verwerten. Der Weg, den das Unternehmen Silvadec seit zwei Jahrzehnten geht, ist ein beeindruckender: An drei Produktionsstandorten in Frankreich und Deutschland fertigt man nachhaltig Produkte aus Verbundholz. 2014 investierte Silvadec in eine eigene Holzmehlfabrik, unweit der Firmenzentrale in der Bretagne. Somit können Qualität und Nachverfolgbarkeit der Rohstoffe garantiert werden und zugleich wird die Kohlenstoffbilanz minimiert. 100 Mitarbeiter sorgen für einen Jahresumsatz von 42 Millionen Euro und über 1 Million m2 produziertes Verbundholz pro Jahr. An morgen gedacht Die Pandemie und die Ukraine-Krise haben die weltweite Wirtschaft auf den Kopf gestellt. Lieferengpässe durch Rohstoffknappheit, Zulieferer aus Asien oder aus Kriegsgebieten rücken Termine immer mehr nach hinten. Silvadec hat bereits frühzeitig reagiert und seine Produktionskette in Europa verwurzelt. Alle Verbundholzdielen, aus denen sich Terrassen, Sichtschutzzäune und Fassadenverkleidungen zusammensetzen, werden in Europa aus europäischen Rohstoffen hergestellt, die anhand ihrer ökologischen und technischen Eigenschaften sorgfältig ausgewählt werden. Indem man also seit jeher auf kurze Wege setzt, kann man heute die Auswirkungen der Krise auf Produktion und Lieferfristen beschränken. Bénédicte Jézéquel, Geschäftsführerin und Mitbegründerin von Silvadec: „Ich bin überzeugt, dass die Einhaltung von Fristen über die Kundenzufriedenheit entscheidet. Deshalb war mir stets ein umfangreicher Bestand an Rohstoffen wichtig, um uns vor Versorgungsausfällen und höherer Gewalt zu schützen. In meinen Augen muss man stets mit dem Unerwarteten rechnen oder, um es mit den Worten von Edgar Morin zu sagen: ’Soweit wir wissen, geschahen alle bedeutenden Ereignisse der Weltgeschichte und unseres Lebens vollkommen unerwartet, aber trotzdem handeln wir weiter so, als könne uns nichts Unerwartetes geschehen‘.” Zu Ende gedacht Silvadec handelt nach dem Motto, „kein einziger Baum wird eigens für die Herstellung ihrer Produkte gefällt“. Das Verbundholz ist selbst in geschredderter Form zu 100 Prozent recycelbar. Die Terrassendielen, die es in den unterschiedlichsten Farben von warmen Brauntönen bis hin zu edlen Grautönen gibt, vereinen die Vorteile von Holz ohne deren Nachteile: Die Dielen vergrauen nicht, die Farbe ist langlebig, sie sind verrottungsfest und pflegeleicht. Durch den sehr hohen Holzgehalt lässt es sich leicht bearbeiten und ist langlebiger gegenüber UV-Strahlung. WEBKATALOG: Silvadec (Autor: Sabine Blattner, 19.08.2022 )